Foto: Tim Walker/Pandora
Die Welt im Blick
Mit „Rules to Love By” führt Pandora eine 14-teilige Schmuckkollektion ein, die gemeinsam mit Netflix und Shondaland entwickelt wurde. Handveredelte Blumen, Perlen und pastellfarbene Akzente greifen die Bildsprache des Bridgerton-Universums auf. Wiederkehrendes Motiv ist die Biene – ein Symbol, das bereits im historischen Schmuck für Gemeinschaft und Fleiß stand und in der Serie eine feste Rolle spielt. Ergänzt wird die Kollektion durch Charms und Stücke, die auf bekannte Erzählmotive der Serie verweisen.
Gefertigt sind alle Stücke aus recyceltem Sterlingsilber mit 14-karätiger Goldplattierung sowie mit Zirkonia, Kristallakzenten und Süßwasserzuchtperlen. Die Kollektion ist seit Januar 2026 weltweit erhältlich und wird im zweiten Teil der vierten Bridgerton-Staffel auch in der Serie selbst zu sehen sein.

Eine Inszenierung mit Serienanschluss
Es ist Hannah Dodd, die ab Staffel 4 der Netflix-Serie Bridgerton die Rolle der Francesca Bridgerton übernimmt. Für Pandora steht sie – gemeinsam mit Claudia Jessie als Eloise Bridgerton – im Zentrum der Kampagne zur Kooperation.
Für die visuelle Inszenierung engagierte Pandora ein eigenständiges Kreativteam. Fotografiert hat die Kampagne der bekannte britische Modefotograf Tim Walker, das Styling übernahm Harry Lambert. Beide sind für ihre eigenständige Bildsprache bekannt. Weder Walker noch Lambert waren an der Produktion oder Ausstattung der Netflix-Serie Bridgerton beteiligt.

Entscheidungen jenseits der Bühne
Solche Kooperationen sind bei Pandora kein Ausnahmefall. Sie dienen der Einordnung von Kollektionen im kulturellen Kontext und schaffen visuelle Anknüpfungspunkte, ohne die grundlegende Ausrichtung des Unternehmens zu verändern. Der Blick richtet sich daher rasch weg von der Inszenierung und hin zu den Strukturen, die das Produkt prägen: Material, Herstellung und Produktionsweise.
In diesen Bereichen hat Pandora in den vergangenen Jahren mehrere grundlegende Entscheidungen getroffen. Seit 2024 wird der gesamte Schmuck ausschließlich aus 100 Prozent recyceltem Silber und Gold gefertigt. Die Produktion erfolgt vollständig mit erneuerbarer Energie. Bereits zuvor hatte das Unternehmen den Einsatz natürlicher Diamanten beendet und setzt seither ausschließlich auf im Labor gezüchtete Steine. Diese Umstellungen betreffen nicht einzelne Linien, sondern das gesamte Sortiment.

Materialien, Maßstäbe, Prozesse
Die Wirkung dieser Maßnahmen bildet den Hintergrund für Pandoras Platzierung im aktuellen Global-100-Ranking des kanadischen Forschungsunternehmens Corporate Knights. In der Ausgabe 2026 belegt Pandora den ersten Platz unter den weltweit nachhaltigsten Consumer Brands und Platz 2 unter insgesamt mehr als 8000 bewerteten Firmen. Im Fokus stehen dabei nicht einzelne Projekte, sondern der Anteil nachhaltiger Umsätze, Investitionen und deren Entwicklung über mehrere Jahre. Zusätzlich fließt ein, ob Management-Vergütung an Nachhaltigkeitsziele gekoppelt ist. Pandora erreicht in allen relevanten Kategorien innerhalb seines Sektors die höchste Bewertung.
Parallel dazu entwickelt das Unternehmen sein Materialportfolio weiter. Anfang 2026 kündigte Pandora die Einführung platinierter Schmuckstücke an. Möglich wird dies durch eine weiterentwickelte Beschichtungstechnologie auf Basis der firmeneigenen Legierung „Pandora Evershine”, die bereits seit 2015 in vergoldeten Kollektionen eingesetzt wird. Platin gilt als langlebig, läuft nicht an, ist wasserbeständig und hypoallergen. Der Einsatz reduziert zugleich die Abhängigkeit von Silber, dessen Preis zuletzt starken Schwankungen unterlag. In einem ersten Schritt werden ausgewählte Bestseller-Armbänder in platinierter Ausführung in Nordeuropa getestet, bevor ein globaler Rollout folgt.

Wachstum ohne Mehrverbrauch
Die wirtschaftliche Entwicklung verläuft parallel zu diesen Veränderungen. Mit tausenden Verkaufsstellen in über 100 Ländern versteht sich Pandora als größte Schmuckmarke der Welt. Seit 2019 ist der Umsatz deutlich gewachsen, während die unternehmensweiten CO₂-Emissionen im selben Zeitraum gesunken sind. Die Zahlen stehen nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit der schrittweisen Umstellung von Materialien, Produktionsprozessen und Energieversorgung. Wachstum und Effizienz werden dabei nicht als Gegensätze behandelt, sondern gemeinsam geplant.
Vor diesem Hintergrund lässt sich auch die Zusammenarbeit mit Bridgerton einordnen. Sie ist Teil der sichtbaren Ebene, nicht ihr Fundament. Die Kooperation setzt einen ästhetischen Akzent, während die richtungsweisenden Entscheidungen im Hintergrund stattfinden. Materialwahl, Fertigung und langfristige Zielsetzungen bleiben davon unberührt. Der Blick richtet sich dabei in zwei Richtungen zugleich: nach außen, auf die Inszenierung – und nach innen, auf Strukturen, die auf Dauer angelegt sind.

Die Marke steht damit exemplarisch für eine Branche, die zunehmend unter öffentlicher Beobachtung agiert. Schmuck ist emotional besetzt, symbolisch aufgeladen, oft mit Vorstellungen von Beständigkeit verbunden. Wie er hergestellt wird, rückt mehr und mehr ins Bewusstsein. Pandora erprobt derzeit beides: Glamour als Oberfläche – und einen unternehmerischen Blick, der den Globus mitdenkt, ohne ihn zu inszenieren.

Über Pandora
Pandora versteht sich als die weltweit größte Schmuckmarke und spezialisiert sich auf Design, Herstellung und Vermarktung von erschwinglichem Luxusschmuck aus hochwertigen Materialien. Pandora-Schmuck wird in mehr als 100 Ländern über 6800 Verkaufsstellen vertrieben, darunter mehr als 2700 Concept Stores.
Die Marke hat ihren Hauptsitz in Kopenhagen, Dänemark, beschäftigt weltweit 37.000 Mitarbeitende und fertigt ihren Schmuck ausschließlich aus recyceltem Silber und Gold. Das Unternehmen bekennt sich zu einer führenden Rolle in der Nachhaltigkeit und hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen entlang seiner gesamten Wertschöpfungskette bis 2030 zu halbieren. Pandora ist an der Börse Nasdaq Copenhagen notiert und erzielte im Jahr 2024 einen Umsatz von umgerechnet rund 4,2 Milliarden Euro.
Über Corporate Knights
Corporate Knights Inc. ist ein Medien- und Forschungsunternehmen für die nachhaltige Wirtschaft. Es setzt sich für die Weiterentwicklung eines Wirtschaftssystems ein, in dem sowohl Menschen als auch der Planet gedeihen können.
Die Forschungsabteilung von Corporate Knights erstellt globale Nachhaltigkeitsrankings, Studien sowie Bewertungen von Finanzprodukten auf Grundlage der Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen. Das zentrale und bekannteste Ranking ist die Liste der Global 100 – die nachhaltigsten Unternehmen der Welt, die jedes Jahr im Rahmen des Weltwirtschaftsforums veröffentlicht wird.
Im Jahr 2012 initiierte Corporate Knights den Council for Clean Capitalism, einen branchenübergreifenden Zusammenschluss führender kanadischer Unternehmen, der sich für wirtschafts- und sozialpolitische Veränderungen einsetzt, welche verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln belohnen.