Sonntag, 1. März 2026
Sonntag, 1.03.26
Logo Substantial Times
Magazin für modernes Leben
Elegante Armbanduhr mit anthrazitfarbenem Zifferblatt und Mondphasenanzeige von Mühle-Glashütte vor warmem Hintergrund Foto: Mühle-Glashütte
Mühle-Glashütte zur Inhorgenta

Funktionen im Fokus

Eine zweite Zeitzone, ein Großdatum, ein Ringdatum und die Mondphase: Vier Neuheiten von Mühle-Glashütte zeigen, wie Uhren mit speziellen Anzeigen unseren Alltag strukturieren können.
Foto: Mühle-Glashütte

Für Mühle-Glashütte beginnt jede Uhr mit einer Funktion. Eine zweite Zeitzone, ein Großdatum, ein Ringdatum oder die Mondphase sind keine Dekoration. Sie begleiten Ihre Trägerinnen und Träger durch den Alltag. Vier neue Modelle greifen diese Idee auf und interpretieren sie jeweils eigenständig.

Die Regulierung folgt einer klaren Regel. In allen Neuheiten arbeiten Werke mit Spechthalsfeinregulierung. Sie werden in sechs Lagen geprüft und eingestellt. Die Gangwerte liegen zwischen null und plus acht Sekunden pro Tag. Die Vorgabe orientiert sich an der Chronometernorm. Vor allem soll sie verhindern, dass eine Uhr nachgeht. Zeitmessung wird so als verlässliches Instrument verstanden.

Auch ein gestalterisches Detail verbindet die Neuheiten. Alle Modelle tragen einen exklusiven Sonderrotor, der ausschließlich für die Uhren des Jahres 2026 gefertigt wird. Anlass ist ein stilles Jubiläum: Drei Jahrzehnte Armbanduhren bei Mühle-Glashütte.

Mit der Fertigung von Armbanduhren begann das Unternehmen 1996. Das war zwei Jahre nach dem Neustart mit Marine-Chronometern und Schiffsuhren unter dem Signet Nautische Instrumente Mühle-Glashütte. Der Sonderrotor verweist damit weniger auf ein Datum als auf eine Entwicklungslinie innerhalb der Manufaktur.

Die Vielfalt der vier neuen Modelle ergibt sich aus ihren Funktionen. Eine GMT begleitet Reisen und globale Kommunikation. Das Großdatum erleichtert die Orientierung im Alltag. Das Ringdatum macht den Kalender sichtbar und strukturiert den Monat. Die Mondphase verweist auf einen Rhythmus jenseits des Kalenders.

29er Big GMT

Mit der 29er Big GMT rückt das Reisen in den Mittelpunkt. Eine zweite Zeitzone wird über einen Außenring dargestellt. Ein blauer GMT-Zeiger markiert die zusätzliche Zeit.

Alt-Text: GMT-Armbanduhr mit schwarzem Zifferblatt und grauem Außenring von Mühle-Glashütte.
BU: 
Credit:
Die 29er Big GMT zeigt eine zweite Zeitzone über einen 24-Stunden-Ring. Ein neu gestalteter Gehäusemittelteil ermöglicht die flache Bauhöhe von 9,8 Millimetern.Foto: Mühle-Glashütte

Das schwarze Zifferblatt bleibt klar gegliedert. Indizes und Datum liegen in einer leicht vertieften Ebene. Ein neu gestalteter Gehäusemittelteil ermöglicht eine Bauhöhe von 9,8 Millimetern. Im Inneren arbeitet das Automatikwerk SW 330-2 in Mühle-Version mit 56 Stunden Gangreserve.

Die 29er Big GMT ist mit Leder- oder Canvasband erhältlich und kostet 2.300 Euro.

Sportivo Großdatum

Die Sportivo Großdatum verbindet sportliche Gestaltung mit technischer Komplikation. Ein eigens entwickeltes Modul ermöglicht die Großdatumsanzeige bei sechs Uhr.

Sportliche Armbanduhr mit blauem Verlaufzifferblatt und Großdatum bei sechs Uhr.
Das Großdatum der Sportivo basiert auf einem eigenständig entwickelten Werkmodul. Das Verlaufzifferblatt und die Wasserdichtheit bis 30 bar betonen den sportlichen Charakter.Foto: Mühle-Glashütte

Das blau-schwarze Verlaufzifferblatt betont die Anzeige visuell. Das Edelstahlgehäuse misst 42,5 Millimeter und ist bis 30 bar wasserdicht. Angetrieben wird die Uhr vom Automatikwerk MU9424-GD mit Spechthalsregulierung.

Die Sportivo Großdatum kostet 2.990 Euro mit Textil- oder Leder-/Kautschukband sowie 3.240 Euro mit Edelstahlband.

Teutonia II Ringdatum

Die Teutonia II Ringdatum interpretiert die Datumsanzeige neu. Eine sichtbare Ringskala zeigt den aktuellen Tag über kleine Zifferblattausschnitte.

Dresswatch mit graublauem Zifferblatt und Ringdatum-Anzeige von Mühle-Glashütte
Bei der Teutonia II wird das Datum über eine umlaufende Ringskala sichtbar. Kleine Zifferblattausschnitte lassen die Datumsmarkierung Tag für Tag weiterwandern.Foto: Mühle-Glashütte

Das graublaue Zifferblatt wirkt ruhig und klar. Ein flaches Gehäuse von 10,7 Millimetern unterstreicht den Dresswatch-Charakter. Im Inneren arbeitet das Automatikwerk SW 200-1 in Mühle-Version.

Die Teutonia II Ringdatum beginnt bei 2.100 Euro mit Alcantaraband und reicht bis 2.350 Euro mit Edelstahlband.

Teutonia IV Mondphase

Die Teutonia IV Mondphase verbindet klassische Komplikation mit moderner Gestaltung. Eine Mondscheibe zeigt den rund 29,5 Tage dauernden Zyklus in realistischen Schritten.

Elegante Armbanduhr mit anthrazitfarbenem Zifferblatt und Mondphasenanzeige von Mühle-Glashütte vor warmem Hintergrund
Die Teutonia IV Mondphase zeigt den Mondzyklus über eine realistisch gestaltete Mondscheibe. Vergoldete Indizes und das anthrazitfarbene Zifferblatt prägen den klassischen Charakter.Foto: Mühle-Glashütte

Das anthrazitfarbene Zifferblatt wird durch vergoldete Indizes und Zeiger akzentuiert. Im Inneren arbeitet das Automatikwerk SW 280-1 mit Schnellkorrektur für Datum und Mondphase.

Die Teutonia IV Mondphase ist ab 2.600 Euro mit Lederband erhältlich und kostet 2.750 Euro mit Edelstahlband.

Über Mühle Glashütte

Die Wurzeln von Mühle-Glashütte reichen bis ins Jahr 1869 zurück, als Robert Mühle in Glashütte eine Werkstatt für präzise Messinstrumente gründete. Aus dieser feinmechanischen Tradition entwickelte sich über sechs Generationen ein familiengeführtes Unternehmen, das sich heute auf nautisch geprägte Armbanduhren konzentriert.

Eine prägende Neuausrichtung erfolgte 1994 unter Hans-Jürgen Mühle mit der Fertigung von Marine-Chronometern und Schiffsuhren, bevor ab 1996 die ersten Armbanduhren entstanden. Bis heute orientiert sich ihre Gestaltung an funktionalen Anforderungen aus der Seefahrt – mit Fokus auf Robustheit, Präzision und gute Ablesbarkeit.

Das Unternehmen wird von Thilo Mühle geführt und inzwischen auch von der nächsten Generation mitgestaltet: Fanny Mühle verantwortet Vertrieb und Kundenbetreuung, Dustin Mühle Fertigung und Manufaktur. Gemeinsam steht die Familie für eine Verbindung aus Glashütter Handwerkstradition und instrumenteller Auffassung der Armbanduhr als Zeitmessgerät.

Lesen Sie auch unseren Artikel „Verbundenheit auf See” über das Engagement von Mühle Glashütte für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).

envelopeexit-upcrossarrow-up