Donnerstag, 10. September 2026
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Das Bild zeigt zwei Frauen bei der Podcastaufnahme in einem dunkel eingerichteten Tonstudio, Elke Reinhold, Chefredakteurin von Substantial Times, und Bettina Schrenk, Mentorin und Investment-Expertin Foto: Substantial Times
SUBSTANTIAL TIMES – DER PODCAST

Money-Talk mit Bettina Schrenk #3

Was macht eine gute Investorin aus? Im dritten und letzten Teil unseres Money-Talks mit Bettina Schrenk geht es um Fehler beim Investieren, den Blick ins eigene Depot, ETFs, Gold und die Frage, warum es nie zu spät ist, sich um sein Geld zu kümmern. Außerdem gibt Schrenk einen ersten Einblick in ihr neues Buch „Nimm den Kuchen, nicht die Krümel“.
Foto: Substantial Times

Folge 3 – Länge: 32 Minuten

Seit unserem letzten Gespräch mit Bettina Schrenk ist einiges passiert: Wir haben selbst an einem ihrer Mentorings teilgenommen. Und dabei festgestellt, dass Investieren zwar Wissen voraussetzt, vieles aber weniger kompliziert ist, als es zunächst erscheint. Genau darum geht es im dritten und letzten Teil unseres Money-Talks: um konkrete Entscheidungen, Erfahrungen und darum, das eigene Geld selbst in die Hand zu nehmen.

Einen der häufigsten Fehler sieht Schrenk darin, Finanzprodukte zu kaufen, ohne wirklich zu verstehen, wie sie funktionieren. Das könne bei Banken ebenso passieren wie bei sogenannten Strukturvertrieben. Ihr Rat: nicht blind vertrauen, sondern selbst verstehen, was mit dem eigenen Geld geschieht. Und vor allem auf die Performance schauen.

Wie sie das selbst macht, verrät Schrenk beim Blick in ihre eigenen Depots. Rund 20 Einzeltitel hält sie derzeit, unterschiedliche Depots erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Manche beobachtet sie nur einmal im Monat, andere deutlich häufiger. Ihre grundsätzliche Strategie: Unternehmen möglichst langfristig halten. Verkauft wird beispielsweise, wenn sich eine Aktie anders entwickelt als erwartet oder nach einem starken Kursanstieg Gewinne realisiert werden sollen.

„Es gibt niemanden, der nur Gewinne realisiert“

Dass dabei auch Verluste entstehen, gehört für sie dazu. „Es gibt niemanden, der da nur Gewinne realisiert“, sagt Schrenk. Entscheidend sei die Gesamtbilanz.

Im Schnellcheck geht es anschließend um einige der bekanntesten Glaubenssätze rund ums Investieren: Sind Aktien Glücksspiel? Sind Immobilien immer sicher? Reichen ETFs? Gehört Gold ins Portfolio? Sind Schulden grundsätzlich schlecht? Schrenks Antworten fallen differenzierter aus. ETFs etwa hält sie gerade für den Einstieg durchaus für interessant: Wer noch nicht selbst in Einzelaktien investieren möchte, könne damit sein Kapital breit verteilen.

Und wann sollte man anfangen? Möglichst jetzt. Ob mit 30, 50 oder 60 Jahren, hält Schrenk dabei für weniger entscheidend als die Bereitschaft, sich überhaupt mit dem eigenen Geld zu beschäftigen. Einer 30-Jährigen würde sie raten, einen festen Anteil des monatlichen Einkommens zurückzulegen und zu investieren. Und auch mit 60 sei es keineswegs zu spät. Wie die konkrete Vermögensplanung aussieht, hänge ohnehin von der individuellen Lebenssituation ab.

Zum Abschluss wird es persönlich. Schrenk stellt ihr erstes Buch vor: „Nimm den Kuchen, nicht die Krümel“. In dem erzählenden Sachbuch verbindet sie Episoden aus ihrem Leben mit dem Wissen, das sie sich auf ihrem eigenen Weg zur Investorin angeeignet hat. Und sie liest uns daraus erstmals einige Minuten vor.

Eine Botschaft zieht sich damit durch alle drei Gespräche: Es geht nicht darum, von Anfang an alles über Geld zu wissen. Sondern darum, anzufangen, sich damit zu beschäftigen und das Gelernte schließlich auch umzusetzen.

Shownotes

Im dritten und letzten Teil unseres Money-Talks wird es praktisch: Wie investiert Bettina Schrenk selbst? Welche Fehler beobachtet sie immer wieder? Wie entscheidet sie, wann sie Aktien kauft oder verkauft – und wie geht sie mit Verlusten um?

Außerdem machen wir den Schnellcheck: Aktien, Immobilien, ETFs, Gold und Schulden – was hält die Investorin davon? Wir sprechen darüber, was sich mit 5.000 Euro anfangen lässt, warum auch mit 60 der Einstieg nicht zu spät ist und welche Bücher beim Einstieg in die Welt der Finanzen helfen können.

Und zum Abschluss gibt Bettina Schrenk einen ersten Einblick in ihr neues Buch „Nimm den Kuchen, nicht die Krümel“ – inklusive einer Kostprobe.

In dieser Folge:

  • Fehler beim Investieren
  • Ein Blick in Bettina Schrenks Depots
  • Aktien kaufen, halten und verkaufen
  • Verluste und Risiko
  • ETFs, Immobilien, Gold und Schulden
  • Investieren mit 5.000 Euro – und mit größeren Vermögen
  • Buchtipps für Einsteigerinnen und Einsteiger
  • Warum es auch mit 50 oder 60 nicht zu spät ist
  • „Nimm den Kuchen, nicht die Krümel“ – Bettina Schrenks erstes Buch

Mehr Informationen über Bettina Schrenk

Buchvorschau „Nimm den Kuchen, nicht die Krümel“

Infos zu kommenden Mentoring-Editionen: julie@her-investment.de

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